FernwanderwegRobert Welti

30. Oktober - das Ende der Reise

FernwanderwegRobert Welti
30. Oktober - das Ende der Reise

30. Oktober - das Ende der Reise

Gegen 10 Uhr verlasse ich meine letzte Herberge auf meinem Weg und gehe zurück zum E1. Von hier aus sind es dann nur noch etwa 11 Kilometer bis zum Ende der letzten deutschen Etappe des Europäischen Fernwanderwegs E1 am Bahnhof in Konstanz.

Der Weg ist nicht besonders schön, wie es sich gehört für Wege in der Nähe einer Großstadt. Die ersten Gebäude Konstanz’ sind die Universitätsgebäude der Biologie, dann folgen große Parkplätze und die Hauptgebäude. Dann geht es durch die Stadt. Immer weiter bis über den Rhein, der hier wieder aus dem Bodensee fließt und gleich mächtig breit ist. Dann direkt am See entlang, an den Hafenanlagen bis zum Bahnhof, wo mein Weg aufhört. Ich bin da. Erschreckend. Es ist vorbei. Der Weg ist zu Ende.

Ich schlendere durch die Altstadt, trinke Tee und mache mich dann auf den Weg in mein in der Altstadt gelegenes Hostel, das wirklich wunderbar und günstig ist.

 

Die Zeit ist vorbei. Meine Reise ist zu Ende. Ich bleibe noch 3 Tage hier in Konstanz erhole meine Gelenke, Sehnen und Muskeln und schaue mir die Stadt an und werde dann am 2. November in etwa 80 Minuten mit dem Flugzeug die Strecke zurücklegen, für die ich zu Fuß genau 70 Tage gebraucht habe. Ich werde dich vermissen, lieber Wanderweg, aber mir ist es jetzt auch genug. Ich freue mich auf mein Hamburg und meine Freunde.

Ich habe mich in all der Zeit über jeden einzelnen Leser gefreut, der Lust hatte mich auf dieser Reise zu begleiten. Am Ende waren es doch mehr als erwartet. Seid gegrüßt aus Konstanz. Grüß Gott und Moin!