25. August - Privatzimmer in Undeloh

25. August - Privatzimmer in Undeloh

25. August - Privatzimmer in Undeloh

In Handeloh tätigen wir zunächst einen kleinen Einkauf im dortigen familiär anmutenden Edeka. Im Nachhinein merkt man, dass Handeloh bei den Touristen als die kleine hässliche Schwester von Undeloh gilt. Dies allerdings völlig zu Unrecht. Die Menge der Touristen ist in Undeloh weit höher.

In einer kleinen öffentlichen Schutzhütte in Handeloh, mitten in der Stadt, trocknen wir unsere Sachen und machen uns Frühstück. Ab Mittag regnet es nicht mehr, Annette und Judith laufen an uns vorbei und wir brechen bald ebenfalls auf in die Heide, die hier, zwischen Handeloh und Undeloh, noch sehr ursprünglich aussieht.

Undeloh selbst ist sehr touristisch und hat kein Zimmer mehr für uns, dass wir uns zu gerne genommen hätten. Es wird wieder regnen und alles rund um die Grenzen von Undeloh ist Naturschutzgebiet. Wir versuchen noch Hotels und Herbergen zu erreichen, die sich in umliegenden Dörfern befinden. Chancenlos. Judith und Annette haben hier ein Zimmer. Uns aber bleibt nichts anderes übrig als unser Zelt auf einem etwas größeren, waldartigen Privatgrundstück aufzustellen. Das geht auch. Und es regnet nachts dann doch nur wenig. Keiner hat’s gesehen.