16. September – Bad Driburg, die letzte

16. September – Bad Driburg, die letzte

16. September – Bad Driburg, die letzte

Wir lassen uns mal wieder Zeit beim Frühstücken und dem Packen danach. Wir müssen beide raus aus der Jugendherberge. André geht Richtung Externsteine und ich gehe in eine Pension für eine Nacht.
In der Jugendherberge werden noch schnell die Klassenfahrten ausgetauscht und wir gehen zum Bäcker. André will noch telefonieren bevor er losgeht, was er dann aber nicht macht. Auf Wiedersehen! Es war mir eine große Freude!

Ich mache mich auf in meine Pension, die etwas wenig Esprit versprüht, aber sachlich in Ordnung ist. Ich nehme eine lange Dusche. Morgen gehe auch ich los – das ist zumindest mein Plan – komme was da wolle. Ich gehe erst mal einkaufen für heute und die nächsten Tage, verbringe etwas Zeit im bekannten Internetcafé und hole meine Einlagen vom orthopädischen Schuhmachermeister. Seine Verkäuferin und er selbst sind so unangenehm naseweis und neunmalklug, dass es mich richtig wütend macht und wollen mir noch neue Stiefel andrehen.
Ich verabschiede mich nicht und verlasse den Laden.

In der Pension mache ich eine kleine Handwäsche und bleibe den Rest des Tages in meinem Zimmer, lade alle Batterien auf, schaue fern, lese, telefoniere, schreibe, schlafe.
Zum Abendbrot gibt’s Chips und Fanta.