10. September – Umweg in Detmold

10. September – Umweg in Detmold

10. September – Umweg in Detmold

Der Weg nach Detmold ist zum Teil schlecht ausgeschildert, ist hier und da stark zugewuchert und man hat Mühe vorwärts zu kommen.
Es geht vorbei an einem Kalksteinbruch auf dem Gretberg (Muschelkalk) und bald hinein nach Detmold, wo mir hunderte Flüchtlinge entgegen kommen. Offensichtlich werden hier in Detmold gerade ganze Straßenzüge für sie saniert. WLAN gibt’s im Café Welcome und Klamotten bei KiK.

Im folgenden Waschsalon bin ich allein. Das ist mir sehr recht, da ich kurz blank ziehe um meine Sachen, die ich am Leib trage, mit zu waschen. Das Waschen und Trocknen geht relativ schnell und ich lese die ausliegende ADAC-Zeitschrift. Zack! – fertig.

In der Innenstadt esse ich einen hervorragenden Burger. In dem Laden lasse ich mein Gepäck, da ich bei der Post ein Päckchen abholen will, das mir ein Freund postlagernd geschickt hat. Leider hat er versehentlich eine Filiale augewählt, die 3,75 km entfernt von meinem Weg liegt. So verbringe ich 2 Stunden damit durch den unansehnlichen Teil Detmolds zu laufen, um mein sehnlichst erwartetes Zelt abzuholen.
Zurück in Detmold schaue ich mir noch kurz die Stadt an. Lemgo war schöner, denke ich und mache mich auf den Weg.

Ich komme noch am Hermannsdenkmal vorbei, das, man kann sagen was man will, sehr, sehr eindrucksvoll auf dem Hellberg herumsteht.

Ich komme auf meinem Weg noch durch Berlebeck und finde dahinter im Wald einen trockenen Schlafplatz unter Fichten.