1. September - Regen, Regen bis Fuhrberg

1. September - Regen, Regen bis Fuhrberg

1. September - Regen, Regen bis Fuhrberg

Entlang der Fuhse ist es sehr schön, dann folgt ein etwas unspektakulärer Wald mit ziemlich moddrigem Waldweg. Ab mittags regnet es und ich sehne mich nach ein paar Fichten, unter denen ich mich unterstellen könnte. Doch hier ist alles voll von Kiefern und unter Kiefern kann man sich nicht unterstellen.

Nach einer ganzen Weile retten mich drei Fichten am Wegesrand. Nach kurzer Zeit merke ich, dass auch die Ameisen wissen, dass es hier trocken ist. Als meine Füße ausgeruht und die Ameisen zusehends von mir genervt sind gehe ich weiter. Das Wetter wird einfach nicht besser. Der Waldboden hier sehr moddrig. Nach einer Weile ist selbst unter meinem Poncho alles nass. Irgendwann verlasse ich den Wald, es folgen trostlose Teerstraßen bis Fuhrberg, wo ich mich in einem Café trocknen kann. Der Verkäufer ist nett und lacht sich kaputt über die Kunden, die kurz vor Ladenschluss kommen und sich wundern, dass die Auswahl von Kuchen so klein ist. Der Regen soll zum Abend hin aufhören. Also bleibe ich in Fuhrberg bis fast um 19 Uhr. Dann geht es weiter, wieder in einen Wald, der wieder sehr matschig ist. Ich verlaufe mich in der Dämmerung, finde meinen Weg wieder und bin etwas verzweifelt. Ich weiß nicht wo ich schlafen werde. Dann rettet mich die A7. Hier sind Wiesen neben der Autobahn. Relativ frisch gemäht sind sie ein idealer Schlafplatz, wenn ich Poncho und Isomatte unterlegen werde.

Es soll ja nicht mehr regnen diese Nacht. Ich lege mich unter meine Zeltbahn, die mich leider kaum vor dem ersten herbstlichen Tau schützt. So werden leider doch alle meine Sachen zumindest ziemlich feucht und ich friere sehr.